Vampirfledermäuse verursachen Todesfälle in Brasilien

Mindestens 22 Todesopfer infolge von Bissen durch blutsaugende Vampir-Fledermäuse meldete im Mai 2004 der Leiter der Seuchenforschung des brasilianischen Bundesstaates Para, Amiraldo Pinheiro. Todesursache war jeweils Tollwut, die von den Fledermäusen übertragen worden war. In den letzten 12 Monaten sei es zu fast 2000 Fledermausbissen in dem Bundesstaat gekommen; alls Bissopfer werden in Zukunft auf Tollwut behandelt.

Die häufiger werdenden Angriffe auf Menschen, denen die scheuen Fledermäuse in der Regel aus dem Weg gehen, machen Fachleute Waldrodungen verantwortlich, die das Zugverhalten der Tiere geändert haben dürften.