Neue Handschrift zu Vlad
Tepes aufgetaucht
Erzwungener Verzehr gebratener Menschen
In der Schweiz wurde im Frühjahr 1998 eine mehr als 500 Jahre alte
Handschrift über die grausamen Taten des walachischen Woiwoden Vlad
Tepes wiederentdeckt.
Karl Schmucki, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abtei-Bibliothek
in St. Gallen, erklärte der Schweizer Nachrichtenagentur SDA, das
Manuskript sei bereits 1820 entdeckt worden, dann aber wieder in Vergessenheit
geraten.
Der siebenseitige Text soll zwischen 1460 und 1470 von zwei Mönchen
verfaßt worden sein, die Vlad Tepes
entkommen konnten, ehe dieser sie pfählen ließ. Die Handschrift
beschreibt, wie Tepes 300 Sinti und Roma festnehmen ließ, um drei
von ihnen am Spieß zu braten. Die übrigen hätten
diese dann essen müssen.
Die Handschrift soll demnächst zusammen mit anderen Dokumenten
in St. Gallen ausgestellt werden.