Zur Startseite des Vampyrjournals

Das internationale Vampyr-Magazin
ISSN 1432-9484

Redaktion: Friedhelm Schneidewind

»Deutschlands berühmtester Vampirologe« (ZDF, 2000)
E-Mail: redaktion@vampyrjournal.de
Schlossgasse 51 · D-69502 Hemsbach · Tel. 06201 4709292 · Fax 4709293

Anne Welte traf ich nach dem ausführlichen Interview in Wien nun in Stuttgart wieder.
Nachdem sie zwischendurch in anderen Produktionen mitgewirkt hatte, war sie gerne wieder zu den Vampiren zurückgekehrt, ist die Rolle der Rebecca doch eine sehr interessante. Außerdem hat man, wie sie offen einräumt, in diesem Markt doch zu kämpfen, und gerade für Darstellerinnen wie sie gibt es nicht allzuviele Rollenangebote. 
Schließlich sei die Neugestaltung der Rolle natürlich reizvoll: Sie sei etwas umfangreicher geworden – es ist eine Gebetssezene hinzugekommen -, aber insgesamt sei das Musical lustiger geworden, unterhaltsamer und rasanter. 
Wieviel Humor Anne Welte hat, zeigt sie in der Pause zusammen mit ihrem Kollegen Thomas Mülner, als sie sich nicht nur gegen ihn, sondern auch seine Kollegin, die Vampirin CARMILLA (Ulrike Schneidewind), wehrt.

(Foto mit freundlicher Genehmigung von STELLA)

Zwei Vampire in trauter Eintracht: »Herbert« Thomas Mülner und CARMILLA (Ulrike Schneidewind).
Für Mülner hat die Rolle eines Vampirs, wie er mir im Gespräch erläuterte, einen großen Reiz. Die große innere Stärke des Vampirs erklärt er damit, dass dieser nichts zu verlieren habe. Niemand könne ihn beeinflussen, denn er kenne keine echte Angst mehr, keine Todesangst.
Beim Flirt mit Alfred  komme Herbert sich vor wie die Katze, die mit der Maus spielt. Und je verschreckter die Maus sei, desto mehr Spaß mache das Spiel. 

(Foto: Friedhelm Schneidewind) 

Auch ein Spiel: die beiden Vampire »Herbert« und »Carmilla« versuchen, die Wirtin Rebecca (Anne Welte) zu beißen. 

(Foto: Friedhelm Schneidewind)
Doch die lässt sich nichts gefallen. Die Wurst, mit der sie schon Professor Abronsius niedergestreckt hat, ist auch bestens geeignet als Waffe gegen Vampire...
(Foto: Friedhelm Schneidewind)