TAG DER VAMPIRE

Ein Bericht

Am Samstag, den 23. Januar 1999, fand in den Räumen der Musikschule Ahlen (Nordrhein-Westfalen) ein TAG DER VAMPIRE statt, veranstaltet von der Volkshochschule Ahlen in Zusammenarbeit mit dem St.-Michael-Gymnasium Ahlen.

Geboten wurden u.a. Bloody Mary, Blutwurst und Blutproben, ein Gruft-Kino mit Vampir-Filmen, eine Foto-Ausstellung der »Blende Ahlen« »Vampire in Aktion«, ein Info-Stand über Fledermäuse, eine Sarg-Ausstellung und mehrere Aufführungen der Kindertanzgruppe der VHS unter Leitung von Jadrakula Busen-Jadrijevic. Die Rumänien-Projektgruppe des St.-Michael-Gymnasium unter Leitung von Dietmar Hecht stellte ihr »Transsylvanisches Reisebüro« vor mit ausführlichen Informationen über Vlad Țepeș und ihre sehr interessante und empfehlenswerte Internetseite »Dracula im Internet«.

In seiner »Draculagruft« zeigte Arno Loeb, Verleger und Vampirologe aus Augsburg, seine bewährte Ausstellung, schenkte Vambier aus und ließ am Knoblomaten die Spielsüchtigen ran. Friedhelm Schneidewind, Autor von »Das kleine Vampir-ABC«, hielt mehrfach seinen Vortrag über »Medizinische Ursachen für die Verbreitung des Vampirglaubens und präsentierte am Flügel »Der Vampir« – ein Musikstück nach Charles Baudelaire zur Musik vom »Ave Maria« von Charles Gounod aus dem Programm »Liebe und Tod« von Conventus Tandaradey. Und schließlich verzauberte »Carmilla« Ulrike Schneidewind das Publikum mit ihrer Tanzperformance »Requiem für einen Vampir«.

Der Vormittag war den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums vorbehalten, nachmittags strömten dann die Ahlener in die Musikschule, so dass teilweise kein Durchkommen war. Insgesamt über 500 Leute ließen diesen Tag zu einem großen Erfolg werden, und man kann der VHS Ahlen nur wünschen, dass sie auch weiterhin den Mut zu solch ausgefallenen Aktionen hat.

Die Massen strömten und mussten zunächst ein geheimnisvolles Tor durchschreiten.
Gar mancher hatte sich bis über den Kopf geschützt – ob der Knoblauch-Hut geholfen hat?
Gar geheimnisvoll war die Aahlener Musikschule im Haus Sandgathe hergerichtet, uns stets hielt einer der heimischen Blutsauger Wacht, hier zu sehen Graf Rudolf von Blauth und die gar erschröckliche und stets durstige Cornelia Vlad Dracula die Schreckliche.
Die »Draculagruft« von Arno Loeb, Verleger und Vampirologe aus Augsburg, zeigte vieles aus der Welt der Vampire, von künstlichen Blutsaugern in schrägen Särgen bis zum vampiresken Spielautomat, dem »Knoblomat«.
Friedhelm Schneidewind präsentierte am Flügel »Der Vampir« nach Charles Baudelaire und hielt mehrfach seinen Vortrag über »Medizinische Ursachen für die Verbreitung des Vampirglaubens. »Carmilla«Ulrike Schneidewind verzauberte einige Male das Publikum mit ihrer Tanzperformance »Requiem für einen Vampir«.

Zahlreiche Fotos zum »Requiem für einen Vampir« gibt es bei der Dokumentation der ersten Jahrestagung der »Transylvanian Society of Dracula«, 1998 in Grünberg bei Gießen.